SMIGHT


SMIGHT digitalisiert die Field Service Management Prozesse mit Praxedo:
Übersichtliche Planung und deutlich beschleunigter Order2Cash Prozess

 

Einer der wesentlichen Vorteile von Praxedo ist, dass die Eintrittshürde sehr niedrig ist. Insbesondere für Start-Ups ist die Möglichkeit, ohne große initiale Investition ein neues System einzurichten, sehr wichtig.

Carsten Nitsche & Dr. Achim Reuther

 

Branche: Hard- und Softwarebasierte IoT-Lösungen
Anzahl Praxedo Nutzer: 4

 
Wir hatten die Gelegenheit, mit zwei Mitarbeitern von SMIGHT, einer Micro Business Unit der EnBW, über Ihre Erfahrungen mit Praxedo zu sprechen. Dr. Achim Reuther ist verantwortlich für den Bereich Operations und Carsten Nitsche kümmert sich um die Disposition. Sie erklären, warum SMIGHT in einigen Bereichen hofft, zukünftig ganz ohne Praxedo auszukommen und warum sie die Software dennoch innerhalb der EnBW weiterempfehlen.

Erzählen Sie uns kurz von Ihrer Firma und was Sie machen…

Achim Reuther: Die EnBW ist ein Energieversorgungsunternehmen mit über 23.000 Mitarbeitern. Innerhalb des Konzerns beschäftigt sich der Bereich „Innovation“ mit zukunftsgerichteten Themen, Technologien und Produkten. Teilweise sind aus den Ideen eigenständige Unternehmen entstanden und teilweise werden sie als Abteilungen innerhalb des Konzerns fortgeführt. Wir nennen das dann Micro Business Unit.
 

 
 
SMIGHT ist eine Micro Business Unit innerhalb des EnBW-Konzerns, welche eigenständig am Markt agiert. SMIGHT hat aktuell 35 Mitarbeiter und ist im Jahr 2014 als ein Innovationsprojekt gegründet worden. Anfänglich ging es um multifunktionale Straßenlaternen (daher stammt übrigens der Name SMIGHT – „Smart City Light“), die mit WLAN, Notruf, Sensorik und Ladepunkten für Elektrofahrzeuge ausgestattet wurden. Wir haben auch Ladesäulen für Elektroautos gebaut. Ein heutiger Schwerpunkt liegt aber in der Bereitstellung von WLAN-Hotspots und Sensorik zur Analyse von Verkehrsflüssen in Städten und Kommunen.

Vor zwei Jahren ist ein weiterer Schwerpunkt hinzugekommen. Zielgruppe sind hierbei Verteilnetzbetreiber. Diese spüren zunehmend die Auswirkungen von Elektromobilität, Wind- und PV-Einspeisung in den Stromnetzen.

Hinzukommen neue, regulatorische Anforderungen, für deren Erfüllung Stromdaten zwingend notwendig sind. SMIGHT hat hierzu eine auf Sensorik und IoT (Internet of Things) basierende Lösung entwickelt. Mit den gewonnenen Daten kann der Netzbetreiber neue Prozesse gestalten und Maßnahmen ableiten, um auch zukünftig Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Statt dickerer Kabel setzen wir also auf die Digitalisierung des Netzbetriebs. Dabei nutzen wir unsere Kernkompetenz, IoT-Infrastruktur bereitzustellen und diese zu managen. Da sind wir Spezialisten – nicht nur innerhalb des Konzerns, sondern weit über die Konzerngrenzen hinaus.
 

 

Warum haben Sie sich für Praxedo entschieden?

Carsten Nitsche: Die Außendiensteinsätze, die wir planen und koordinieren, verteilen sich auf mehrere Bundesländer. Um da den Überblick zu behalten und das Ganze wirklich planbar zu machen, wussten wir, dass wir digitalisieren müssen. Vorher hatten wir eine „zusammengebastelte“ Lösung mit hohem manuellem Aufwand. Ständig mussten Informationen von A nach B nach C kopiert werden. Wir haben Google Maps für die Routenplanung genutzt, Excel für die Übersicht der regelmäßigen Einsätze und die Kommunikation lief hauptsächlich über WhatsApp.

Da war schnell klar, dass das nicht die optimale Lösung ist. Daher haben wir uns im Markt umgeschaut und verschiedene Anbieter und deren Preismodelle verglichen. Praxedo war für uns die optimale Entscheidung. Das passt bis heute super.

Achim Reuther: Einer der wesentlichen Vorteile von Praxedo ist, dass die Eintrittshürde sehr niedrig ist. Insbesondere für Start-Ups ist die Möglichkeit, ohne große initiale Investition ein neues System einzurichten, sehr wichtig. Man kann die Prozesse dann direkt auf den Systemstandard ausrichten und von Beginn an mit jeder neuen Anforderung in das Thema reinwachsen.

Wer nutzt bei Ihnen Praxedo und welche Funktionen werden genutzt?

Carsten Nitsche: Insgesamt nutzen sechs Kollegen die Dispositionsoberfläche und wir koordinieren damit sowohl Störungseinsätze und Wartungen als auch die Produktion. Für die regelmäßigen Wartungen, die anstehen, ist die Funktion der wiederkehrenden Aufgaben besonders hilfreich. Ich selbst nutze Praxedo aktiv und habe auch die Einführung begleitet. Dabei arbeite ich vor allem in der Web-Oberfläche für die Planung. Besonders das Weiterentwickeln und Individualisieren, um die Lösung am Ende ideal für uns einzusetzen zu können, macht richtig Spaß.
 

Was sind die Hauptvorteile von Praxedo für Sie?

Achim Reuther: Der Hauptvorteil ist, dass wir nicht mehr mit verschiedenen Tools die Einsatzplanung koordinieren müssen. Das war sehr fehleranfällig. Jetzt können wir die Listen der relevanten Teile, die wir für Störungs- oder Wartungseinsätze brauchen, im System hinterlegen und wir dokumentieren Einsätze auch mit Fotos mit Praxedo. Das haben wir früher über WhatsApp gemacht. Jetzt haben wir eine viel höhere Transparenz gegenüber den einzelnen Einsätzen.

Wir holen da zurzeit wahrscheinlich noch gar nicht alles raus, was möglich wäre, aber ich würde sagen, dass wir die Nachvollziehbarkeit von Einsätzen massiv steigern. Bisher hatten wir sehr oft den Fall, dass bei einem Service-Einsatz ein Teil verbaut wurde, das dann aber in keiner Dokumentation oder Rechnung aufgetaucht ist, dann aber später im Bestand gefehlt hat. Damit sind früher Fehlbestände im 5-stelligen Euro-Bereich einhergegangen. Das können wir jetzt zum Glück komplett vermeiden.

Wir haben außerdem viel weniger Zeitverzug als früher und einen deutlich beschleunigten Order2Cash-Prozess. Am Ende des Tages sparen wir uns selbst als kleine Organisation mit Praxedo einen halben Mitarbeiter.

Mit Ihrer bisherigen Erfahrung: Würden Sie den ROI als positiv beschreiben?

Achim Reuther: Ich kann jetzt leider nicht sagen, wie viel das auf den Cent genau ausmacht. Aber die Sache hat sich auf alle Fälle gelohnt.

Carsten Nitsche: Die Handhabe ist leider nicht so gut messbar, aber es fühlt sich wesentlich besser an und wir können viel sicherer agieren als vorher mit der zusammengebastelten Lösung. Ich fühle mich in der Planung wesentlich gestärkt. Ich weiß jetzt, dass mir nichts entgeht und wo ich für welche Informationen nachschauen muss, um alles gebündelt zu finden.

Wie sehen Sie die Zusammenarbeit mit Praxedo in der Zukunft?

Carsten Nitsche: Wir sind mit Praxedo bisher noch nicht an ein ERP oder CRM angebunden und auch eine smarte Anbindung von Produkten, die Störungen oder Wartungen selbst melden, wäre in Zukunft denkbar. Das wären alles optimierte Prozesse, die wir derzeit noch nicht in der Tiefe weiter vorangetrieben haben. Aber in Zukunft wäre sicher beides denkbar.

Achim Reuther: Wir haben derzeit im Kundenservice und für unser CRM zwei weitere Anbieter, deren Software wir nutzen. Wir müssen uns jetzt überlegen, wie wir unser Wachstum in unserer Systemlandschaft abbilden. Wir brauchen eine skalierbare Tool-Kette, die die Integration in vor- und nachgelagerte Systeme über einfache Schnittstellen ermöglicht und dabei mitwachsen kann. Ziel ist natürlich, dass wir auf aufwendige und teure Individuallösungen verzichten können.
 
Für einen Teil unseres Produktportfolios streben wir ohnehin an, dass wir in Zukunft gar keine Leute mehr im Außendienst koordinieren müssen. Die Produkte sollen so smart und intuitiv sein, dass der Kunde diese selbst installieren und warten kann. Da wäre Praxedo sogar überflüssig. Bei den Lösungen, wo es um öffentliches WLAN und Verkehrsmanagement geht, werden wir diesen Teil der Prozesskette aber nicht aus der Hand geben. Perspektivisch werden wir hier sogar noch stärker mit Service-Partnern zusammenarbeiten, die die Geräte installieren. Und hierbei wird Praxedo eine große Rolle spielen.

Wie würden Sie Praxedo in zwei Worten beschreiben?

Carsten Nitsche: Endlich vorhanden! (Praxedo war ein wirklich evolutionärer Schritt für uns.)

Achim Reuther: Hoffentlich vernetzbar!

Würden Sie Praxedo weiterempfehlen?

Achim Reuther: Selbstverständlich – intern haben wir das sogar schon gemacht.

Es gibt im Konzern eine Community, in der sich die verschiedenen EnBW-Innovationsprojekte austauschen. Auch zu solchen Themen. Dadurch muss nicht jedes Projekt einen eigenen Auswahlprozess für die Findung einer neuen Software definieren. Außerdem vermeiden wir so auch, dass Schnittstellen zwischen verschiedener Software mehrfach gebaut werden.

 

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