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Dispositionssoftware nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz
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Dispositionssoftware: Die Antwort auf das neue Heizungsgesetz

22. September 2026
4 Min Lesedauer

Dispositionssoftware: Die Antwort auf das neue Heizungsgesetz

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Heizungsgesetz macht Beratungstermine im SHK-Handwerk komplexer, nicht nur zahlreicher.
  • Dispositionssoftware ordnet jedem Termin den Techniker mit der passenden Fachkompetenz zu.
  • Das spart Zeit durch eine nachvollziehbare, automatisierte Zuordnung.
  • Betriebe ohne systematische Disposition haben mit Fehlzuordnungen und Rückfragen zu kämpfen.

Seit dem Heizungsgesetz wählen Kunden beim Heizungstausch wieder frei zwischen sechs Technologien. Deshalb brauchen Sie Experten aus der SHK-Branche, die in der jeweils individuellen Komplexität beraten können. Oft ordnet die Disposition die ausgebildeten Techniker dem Kundentermin händisch zu. Passende Software kann das erleichtern und die passende Fachkompetenz mit dem richtigen Termin in Sekunden zusammenbringen. Wie funktioniert das, wenn man automatisiert entscheiden lässt, wer heute wohin fährt?

Warum reicht klassische Terminvergabe nach dem Heizungsgesetz nicht mehr?

Vor dem Heizungsgesetz war die Lösung beim Heizungstausch meist vorgegeben. Die Terminvergabe konnte sich auf Verfügbarkeit beschränken.

Wie handwerk.com berichtet, sprechen SHK-Betriebe inzwischen offen von mehr Beratungsaufwand, mehr Erklärungsbedarf und weniger Planungssicherheit. Diesen Druck spürt vor allem die Disposition. Jede falsche Zuordnung landet als Rückfrage, Verspätung oder Frust wieder auf ihrem Tisch.

Nach dem neuen Heizungsgesetz entscheidet (wieder) die Fachkompetenz des Technikers mit darüber, wie gut die Beratung läuft. Wird das bei der Terminvergabe ignoriert, landet ein Wärmepumpen-Spezialist beim Gas-Kunden und umgekehrt. Die Folge: Überstunden für den Techniker und ein verärgerter Kunde.

Was macht eine gute Dispositionssoftware konkret?

Eine gute Dispositionssoftware übernimmt die komplette Einsatzplanung. Drei Fähigkeiten entscheiden darüber, ob sie den gestiegenen Beratungsaufwand tatsächlich auffängt.

Sie weiß, welcher Techniker welche Technologie beherrscht

Qualifikationen, Zertifikate und Erfahrungswerte hinterlegt die Software je Techniker. Bei der Terminvergabe schlägt sie automatisch die passende Besetzung vor.

Sie priorisiert Anfragen nach Dringlichkeit und Komplexität

Ein Heizungsausfall im Winter hat Vorrang vor einer allgemeinen Beratungsanfrage. Die Software sortiert eingehende Anfragen entsprechend, statt sie nur nach Eingangsdatum abzuarbeiten.

Sie verbindet Disposition direkt mit der Tourenplanung

Zuordnung und Route entstehen aus derselben Datenbasis. Das verhindert, dass ein gut zugeordneter Techniker durch eine schlechte Route trotzdem zu spät kommt. Der vorherige Beitrag dieser Reihe zur Tourenplanung zeigt diesen Zusammenhang im Detail.

Wie sieht die Umstellung im laufenden Betrieb aus?

Die Einführung beginnt meist mit den vorhandenen Techniker-Profilen: Wer kennt sich mit welcher Heiztechnologie aus, wer ist wo im Einsatzgebiet unterwegs. Auf diesen Daten und den Notwendigkeiten je Termin sowie Route baut die automatische Einsatzplanung auf. Klingt kompliziert und ist doch recht einfach, sagen unsere Kunden:

„Ein sehr großer Vorteil ist auch, dass jederzeit jemand in der Dispo aushelfen kann, weil das Programm sehr intuitiv zu erlernen ist.“

– Conny Wagner, Leitung technischer Kundenservice, HDG Bavaria GmbH

Neue Anfragen laufen danach direkt in die Software, statt zuerst auf einem Zettel oder in einer Exceltabelle zu landen. Und neue Techniker lassen sich ebenfalls einfach hinzufügen.

Dispositionssoftware löst den Kern des Problems, das das neue Heizungsgesetz erzeugt

Die richtige Fachkompetenz zur richtigen Zeit am richtigen Ort? Das leistet eine Dispositionssoftware wie Praxedo und entlastet die Disposition deutlich.

Wie sich das zu einem vollständigen System für den ganzen Kundenprozess ausbauen lässt, zeigt der nächste Beitrag dieser Reihe. Er behandelt Field Service Management Software.

Wie Dispositionssoftware die Zuordnung nach Fachkompetenz in der Praxis übernimmt, zeigen Ihnen unsere Experten gern im persönlichen Gespräch.

FAQ: Dispositionssoftware

Was ist Dispositionssoftware?

Dispositionssoftware wie Praxedo ordnet eingehende Aufträge automatisch dem passenden Techniker zu – nach Standort, Verfügbarkeit und Fachkompetenz.

Wie kann mich Praxedo bei der Einsatzplanung unterstützen?

Praxedo ordnet jeder Anfrage automatisch den Techniker mit der passenden Fachkompetenz zu. So vermeiden Sie Fehlbesetzungen und sparen Zeit bei der Terminvergabe.

Was unterscheidet Dispositionssoftware von einer Excel-Planung?

Excel zeigt, was eingetragen wurde. Eine Dispositionssoftware schlägt aktiv die passende Zuordnung vor und passt sie bei Änderungen automatisch an.

Wie lange dauert die Einführung von Praxedo?

Das hängt von der Betriebsgröße ab. Die Grundlage bilden die vorhandenen Techniker-Profile, die schrittweise ergänzt werden können.

Welche Vorteile bietet Dispositionssoftware für kleine Teams?

Gerade bei wenigen Technikern fällt eine Fehlzuordnung stärker ins Gewicht. Automatisierte Vorschläge reduzieren dieses Risiko.

Lässt sich Praxedo an bestehende ERP-Systeme anbinden?

Ja, eine Anbindung an gängige ERP- und Warenwirtschaftssysteme ist möglich, damit Auftragsdaten nicht doppelt gepflegt werden.

Was unterscheidet Dispositionssoftware von Field Service Management Software?

Dispositionssoftware konzentriert sich auf die Zuordnung von Technikern zu Terminen. Field Service Management Software wie Praxedo bindet zusätzlich Tourenplanung, Dokumentation und die Anbindung ans ERP-System mit ein.

Sophia Gies