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Integration leicht gemacht: Die API als Herzstück

Sophia Gies
24. November 2025
5 Min Lesedauer

Unternehmen nutzen selten nur ein System. ERP, CRM, Lagerverwaltung und FSM müssen nahtlos zusammenarbeiten – sonst stockt der Informationsfluss. Eine offene API ist daher keine Kür, sondern Pflicht für reibungslose Abläufe. 

Praxedo bietet eine leistungsstarke, klar dokumentierte API, die verschiedene Systeme mühelos verbindet. So lassen sich etwa Aufträge direkt aus dem ERP-System ins FSM übertragen – inklusive aller Kundendaten und technischer Details.

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Integration leicht gemacht: Die API als zentrale Schnittstelle

Praxedo verbindet all seine Funktionen – von der Auftrags‑ und Routenplanung über die mobile Fotodokumentation bis hin zur Echtzeit‑Kommunikation – über eine offene Programmierschnittstelle (API). Diese API ist das verbindende Element, das Daten aus Praxedo mit den übrigen Systemen eines Unternehmens (ERP, Buchhaltung, CRM, IoT‑Sensoren usw.) austauscht. Sie arbeitet nach gängigen Web‑Service‑Standards (SOAP / REST) und lässt sich sowohl in kleinen Mittelstands‑Umgebungen als auch in großen Enterprise‑Landschaften einbinden. Kurz gesagt: Alles, was in Praxedo passiert, kann automatisch in andere Anwendungen fließen – und umgekehrt. Das reduziert manuelle Doppelarbeit, minimiert Fehler und sorgt für einen durchgängigen Überblick über den gesamten Außendienstprozess.

Warum ist die API so wertvoll?

Erstens ermöglicht sie die automatisierte Fakturierung.

Sobald ein Techniker einen Einsatz abschließt, kann die API die erfassten Stunden und das verbrauchte Material an die Buchhaltungssoftware übermitteln, die dann sofort eine Rechnung erstellt. So entfällt das mühsame Export‑/Import‑Handling und die Rechnung gelangt schneller zum Kunden. Zweitens sorgt die Echtzeit‑Synchronisation dafür, dass Änderungen im ERP – etwa neue Kundenstammdaten oder Preisupdates – sofort in Praxedo sichtbar sind. Techniker sehen immer aktuelle Informationen, ohne manuell nachtragen zu müssen.

Durch die Echtzeit‑Daten erkennt das Management, dass die durchschnittliche Einsatzdauer in einer bestimmten Region um 12 % höher liegt, weil Techniker dort häufig auf fehlende Ersatzteile stoßen. Das Dashboard zeigt zudem, dass die Kilometerleistung in dieser Region um 18 % über den geplanten Werten liegt. Mit diesen Insights kann das Management gezielt Lagerbestände vor Ort erhöhen und Routenoptimierungen für die betroffene Region anstoßen. Gleichzeitig lässt sich im Dashboard die Wirkung der Maßnahmen in den folgenden Wochen sofort beobachten – die Kennzahlen sinken, die Kundenzufriedenheit steigt, und das Unternehmen kann die erzielten Einsparungen im Quartalsreport transparent darstellen.

Ein weiteres starkes Argument ist die nahtlose Einbindung von IoT‑Daten.

Sensoren, die Temperatur, Feuchtigkeit oder Maschinennutzung messen, können per API direkt in den Einsatzbericht eingebettet werden. Das ermöglicht proaktive Wartungszyklen, weil das System automatisch Alarm schlägt, sobald ein Grenzwert überschritten wird. Darüber hinaus verhindert die offizielle API die Entstehung von „Schatten‑IT“. Statt eigenmächtig nicht autorisierte Tools zu nutzen, können Entwickler firmeneigene Integrationen bauen, was die Sicherheit und Governance deutlich stärkt.

Ein beispielhafter Workflow zeigt, wie das Ganze funktioniert

Ein mittelständisches Installationsunternehmen verwaltet seine Aufträge in SAP Business One, nutzt aber Praxedo für die Außendienste. Der Vertrieb legt im ERP einen neuen Serviceauftrag an; über die Praxedo‑API wird dieser Auftrag automatisch in die Dispositionsoberfläche importiert, inklusive Kundenadresse, SLA‑Frist und benötigter Ersatzteile. Der Techniker erledigt den Einsatz, dokumentiert Fotos, Checklisten und Arbeitszeit in der mobilen App. Beim Abschluss ruft Praxedo die API des ERP auf, überträgt die geleisteten Stunden, das verbrauchte Material und das Kundenfeedback. Das ERP generiert sofort eine Rechnung, die per E‑Mail an den Kunden geht – ganz ohne manuelles Kopieren von Daten. Durch diese durchgängige Integration spart das Unternehmen mehrere Stunden pro Auftrag, reduziert Fehlerraten und erhöht die Kundenzufriedenheit, weil Rechnungen schneller und korrekter ankommen.

Einstieg leicht gemacht

Der Einstieg in die Praxedo‑API ist unkompliziert. Mehr Informationen zu dieser und anderen Schnittstellen, erhalten Sie hier.

Praxedo stellt zahlreiche vorgefertigte Konnektoren und weitere Web‑Services bereit, mit denen gängige ERP‑ und CRM‑Systeme ohne Eigenentwicklung angebunden werden können. Diese Standard‑Schnittstellen ermöglichen schnellen Datenaustausch, Status‑Updates und Ressourcen‑Synchronisation; optional können Webhooks eingerichtet werden, die bei jedem Statuswechsel automatisierte Benachrichtigungen an eigene URLs senden.

Für spezielle Anwendungsfälle kann ein individuelles Mapping definiert werden – also festlegen, welche Praxedo‑Felder (z. B. jobId, technicianId, timeSpent) zu welchen Feldern im Zielsystem passen – und nach den ersten Live‑Transaktionen bei Bedarf angepasst werden. So lassen sich Standard‑Schnittstellen und eigens entwickelte Lösungen flexibel kombinieren.

Die API bleibt flexibel und passt sich individuellen Anforderungen an – von einfachen Schnittstellen bis zu komplexen Integrationen. Für IT-Abteilungen heißt das: keine starren Strukturen, sondern eine zukunftssichere Plattform. 

Fazit

Die Praxedo‑API ist das Rückgrat einer modernen, vernetzten Außendienstlandschaft. Sie macht Integration nicht nur möglich, sondern einfach – indem sie Daten automatisch zwischen Praxedo und den bereits vorhandenen Systemen austauscht. Das Ergebnis ist weniger manuelle Arbeit, höhere Datenqualität, schnellere Abrechnung und ein durchgängiges Bild Ihrer Service‑Operationen. Wer die API heute als zentrale Schnittstelle etabliert, legt den Grundstein für ein skalierbares, zukunftssicheres Field‑Service‑Ökosystem.