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Wartung von Pools und Schwimmbädern

Wolff
Constanze Wolff
30 November 2021

pH-Regulierung, Reinigung, Desinfektion und Algenregulierung: Wer für einen privaten Pool oder eine Schwimmbadanlage zuständig ist, hat einiges im Blick zu behalten. Doch die Mühe zahlt sich aus: Eine regelmäßige Überprüfung verlängert nicht nur die Lebenserwartung von Material und Technik, sondern minimiert auch die Risiken für Mensch und Tier. Mit einem individuellen Wartungsvertrag gehen Sie auf Nummer sicher.

Was gibt es an einem heißen Sommertag Schöneres als den Sprung ins kalte Nass? Doch ohne regelmäßige Pflege wird das erfrischende Vergnügen schnell getrübt: Eingetragene Verschmutzungen, verkeimte Filter und falsch dosierte Chemikalien machen Pool oder Schwimmbad im Nu zu einer No-go-Area. Lesen Sie hier, welche Aspekte Sie im Blick behalten – oder an ein spezialisiertes Serviceunternehmen delegieren – sollten.

Reinigung

Der wichtigste Beitrag zur Sauberkeit eines Schwimmbeckens wird schon bei seiner Anlage geleistet: In unmittelbarer Nähe von Büschen und Bäumen ist die Verschmutzung durch Blätter und Äste vorprogrammiert. Doch wo auch immer der Pool sich befindet: Eine Abdeckung hält groben Schmutz fern und verhindert ein Auskühlen über Nacht oder an kalten Tagen. Trotzdem sollte das Becken mehrmals wöchentlich mit einem Kescher von Blättern und grobem Schmutz befreit werden, mehrmals monatlich steht die Reinigung von Boden, Wänden und Beckenrand – von Hand oder mit einem Poolroboter – an.

Filterung

Größere Pools und Schwimmbäder benötigen eine Filteranlage, welche Schwebe- und Sinkstoffe aus dem Wasser filtert und so den Einsatz von Chemikalien reduziert. Idealerweise wälzt diese den Beckeninhalt ein- bis zweimal täglich komplett um. Damit sie optimal arbeiten kann, sollte der Wasserstand sich etwa in der Mitte der Ansaugdüse (Skimmer) befinden – für einen optimalen Betrieb sollte also regelmäßig der Wasserstand kontrolliert und einmal pro Woche der Filter gereinigt werden.

pH-Regulierung

Der ideale Wert für das Wasser in einem Pool oder Schwimmbad liegt zwischen 7,0 und 7,4. Ist der pH-Wert zu hoch, kann das den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zerstören und Kalkablagerungen bewirken, ein zu niedriger pH-Wert kann Schleimhautreizungen, einen starken Chlorgeruch und Korrosion an metallischen Teilen auslösen. Deshalb sollte der pH-Wert des Wasser in der Badesaison mehrmals pro Woche geprüft und gegebenenfalls mit pH-Senkern oder -Hebern angepasst werden.

Desinfektion

Wer nicht mit Bakterien, Viren und Pilzen schwimmen gehen möchte, sorgt mit dem Zusatz von Chlor für dauerhaft hygienisches Badewasser. Da Chlor in hoher Konzentration gesundheitsschädlich ist, sollte sein Einsatz sehr sorgfältig erfolgen. Alternativ gibt es auch chlorfreie Mittel auf Sauerstoff- oder Wasserstoffbasis, diese wirken jedoch vergleichsweise langsam.

Algenregulierung

Wer Pool oder Schwimmbad ohne Chlor oder Aktivsauerstoff betreibt, bekommt es oft mit Algen zu tun: Diese mikroskopisch kleinen Pflanzen machen das Wasser unbrauchbar und verstopfen den Filter. Hier verschafft ein algenabtötendes Mittel (Algizid) oder eine UV-Licht-undurchlässige Pool-Abdeckung Abhilfe, da Algen nur unter dem Einfluss von UV-Licht wachsen können.

Mit einem Frühjahrsputz zum Start in die Saison ist es also nicht getan: Ein Schwimmbecken benötigt fortlaufende Pflege und Wartung, um ein Garant für ungetrübte Badefreuden zu sein. Wer die Mühe scheut und auf Nummer sicher gehen will, setzt hier auf ein spezialisierten Dienstleister, der idealerweise mit einer professionellen Field-Service-Management-Software arbeitet: Diese sorgt nicht nur für die Einhaltung der im Servicevertrag festgelegten Intervalle, sondern garantiert auch, dass der Servicetechniker alle zur Anlage passenden Werkzeuge und Ersatzteile im Auto hat und vor Ort keinen Serviceschritt vergisst.