PraxedoErfahrungsberichte unserer Kunden ONOMOTION – Peter Schubert

ONOMOTION digitalisiert seine Service Prozesse mit Praxedo.

„Wir sparen uns mit Praxedo einen Mitarbeiter im Innendienst pro fünf Techniker im Außendienst.“
Peter Schubert
Serviceleiter
ONOMOTION digitalisiert seine Service Prozesse mit Praxedo.
  • Branche
    Logistik
  • Anzahl der Techniker
    20
  • Gründung
    2016

Erzählen Sie uns kurz von Ihrer Firma und was Sie machen…

Die Firma ONOMOTION hat eine Mission: Wir möchten die Zustellung auf der letzten Meile optimieren und verbessern. Dafür haben wir e-Cargo Bikes entwickelt, die Transporter ersetzen können. Die dafür entwickelten e-Cargobikes können noch mehr Gewicht tragen und dabei noch mehr Kapazität als gewöhnlich bewegen. Mit den Maßen ist es auch im Design sehr auffällig und ONOMOTION hat hier den Schritt zur nächsten Fahrradgeneration gewagt. Wir möchten für Handwerker:innen, Dienstleister und ähnliche Branchen eine echte Alternative für das Auto bieten. Damit wollen wir nicht zusätzlich Platz auf den Straßen einnehmen, sondern nach und nach Autos und Transporter ersetzen. So können wir die Straßen in den Städten entlasten und natürlich CO2 einsparen. Wir arbeiten nicht mit Verbrenner Motoren, sondern auf rein elektronischer Basis. Das Fahrzeug ist mit seiner modularen Bauweise außerdem sehr flexibel. Das Container-Modul auf dem Fahrzeug ist nicht fest. Es kann heruntergerollt werden und dadurch besteht die Möglichkeit das Modul schnell auszuwechseln.

Als nächsten Schritt möchten wir auch noch ein Personenmodul anbieten. Wir haben eine erhöhte Nachfrage in dem Bereich und könnten so Taxen in der Stadt für Kurzstrecken ersetzen. Ein weiteres Modul könnte eine offene Gitterbox sein, die sozusagen für Park Ranger und die Müllentsorgung im öffentlichen Raum genutzt werden könnte. Dieses Modul könnte dann langfristig die Wertstoffentsorgung und Recycling optimieren. Insbesondere in kleineren Straßen (in Altstädten) sind große Müllfahrzeuge oft unpraktisch und hier könnte das neue Modul Flexibilität schaffen.

Außerdem können wir so Bereiche abdecken in denen Fahrverbote entstehen. In den großen deutschen Innenstädten werden immer mehr Bereiche Autofrei und eben diese Bereiche lassen sich mit unserer ONO hervorragend bedienen. Wir sprechen von Bereichen, die wirklich ausschließlich mit dem Fahrrad erreicht werden können, wie Fußgängerzonen oder Parks. In Amsterdam gibt es dazu schon einige Pilot-Projekte und auch in Deutschland sieht man das immer mehr.

Am Anfang stand eine klare Vision: Mobilitätslösungen schaffen, die Großstädte sauberer, sicherer und leiser machen. Der Fokus lag zu Beginn auf dem KEP-Markt (Kurier-, Express-, Paket-Dienste). Denn speziell im Transportwesen geht es vordergründig um Rentabilität und Effizienz. In naher Zukunft kann ONO dank seines modularen Systems nahezu den gesamten Bedarf der City-Logistik abdecken – hierzu gehören etwa Service- & Dienstleistungsverkehr, Geschäfts-& Dienstverkehr sowie Speditions- und Entsorgungsverkehr. Langfristig bilden Varianten wie der Personentransport einen Teil der Mission von ONO.

Ich bin Peter Schubert, ich bin 32 Jahre jung und Serviceleiter bei der ONOMOTION GmbH. Ich arbeite seit Juni 2020 hier und habe die Abteilung ins Leben gerufen. Wir sind mittlerweile 10 Mitarbeiter in der Abteilung und stark wachsend. Wir haben zurzeit sieben Außendienstler, die mit Praxedo unterwegs sind. Wir dokumentieren mit Praxedo unsere täglichen Prozesse von der Wartung bis zur Reparatur und von der Fahrzeugübergabe bis zur Fahrzeugabnahme und Gutachten für die Versicherung. Wir sind da sehr umfangreich aufgestellt. Wir nutzen das Programm auch zur Fehlerauswertung, um die Dokumentation zu den Statistiken für uns zur Verbesserung mit aufzunehmen. Das heißt unsere QM- und QS-Abteilung zieht sich die Berichte hinaus und filtert die Fehler, um Datenauswertungen zu führen. Wir nutzen die Berichte von Praxedo auch um unser Produkt stets und ständig zu verbessern. Da wir in einer sehr jungen Phase sind – unser Produkt ist im November 2020 ausgeliefert worden. Und seitdem sind wir jetzt mit circa 50 Fahrzeugen auf der Straße unterwegs und betreuen die Fahrzeuge im Rahmen der Vehicle-as-a-Service-Verträge. Diese bieten unseren Kunden eine 48 Stunden Mobilitätsgarantie.

Warum haben Sie sich für Praxedo entschieden?

Wir hatten Praxedo bereits vor unserem ersten Service-Einsatz. Wir haben also all unsere Service-Prozesse direkt mit Praxedo gemeinsam aufgebaut. Die Software war bereits implementiert. Mir war wichtig, dass wir keine analoge Auswertung der Daten haben – von Anfang an nicht. Ich kenne das aus vergangenen Jobs: Alleine die Handschrift der Mitarbeiter zu entziffern, wenn sie sich mobil Notizen machen, ist ein No-Go. Es raubt zu viel Zeit und muss am Ende doch digitalisiert werden. Für einen eindeutigen Nachweis (auch für den Kunden) ist es schon sehr wichtig dies gleich digital zu machen. Daher bin ich schon vor dem Start auf Praxedo zugegangen. Praxedo wurde uns von Branchen bekannten Firmen empfohlen, die selber schon mit der Software arbeiten. Wir haben uns bei der Auswahl auch noch andere Anbieter angeschaut, aber haben uns letztendlich für Praxedo entschieden. Einer der Hauptgründe war die Flexibilität beim Erstellen der Berichte. Mir war klar, dass gerade am Anfang immer wieder Anpassungen an den Berichten vorgenommen werden müssen. Bei Praxedo geht das besonders einfach. Das war ein ganz großer Pluspunkt.

Wer nutzt bei Ihnen Praxedo und welche Funktionen werden genutzt?

Wir nutzen derzeit vor allem die Funktion von Einsatzberichten mit Praxedo. Anfänglich haben wir bei der Einsatzplanung auch schon mit wiederkehrenden Einsätzen geplant. Allerdings sind die wiederkehrenden Einsätze bei unseren Kunden nicht so gut angekommen. Die wollten sich nicht lange im Voraus auf Termine festlegen und lieber ein bisschen auf Zuruf arbeiten. Außerdem sind wir immer noch im Prozess, die Intervalle zwischen Wartungen zu ändern. Anfänglich waren wir bei einem monatlichen Wartungsbetrieb und bei „Heavy Usern“ haben wir dann direkt auf zwei und mittlerweile sogar auf eine Woche verkürzt. Wir wollen ja präventiv warten und daher müssen wir das derzeit in so kurzen Intervallen machen.

Für den Teamleiter der Disposition ist das System auf jeden Fall sehr angenehm und auch intuitiv. Er kann alles per Drag & Drop auf die Plantafel schieben und der Techniker ist sofort informiert.

Was sind die Hauptvorteile von Praxedo für Sie?

Das wichtigste für mich an der Software ist, dass eine Echtzeit Bearbeitung der Berichte erfolgt. Der Techniker muss den Service-Bericht ausfüllen und hat keine Möglichkeit den Einsatz abzuschließen ohne, dass der Bericht vollständig ist. So können wir sicherstellen, dass die Informationen alle korrekt sind und die Informationen lesbar. Bei handgeschriebenen Berichten hätten wir immer das Risiko das Informationen verloren gehen, weil die Berichte erst am Abend oder am Ende der Woche ausgefüllt und abgegeben werden. Ich schätze wir sparen uns einen Mitarbeiter im Innendienst pro fünf Techniker im Außendienst. Das ist natürlich ein erheblicher Kostenfaktor. Außerdem sparen wir uns natürlich viel Zeit, weil wir die Informationen zum Einsatz in Echtzeit erhalten. Auch bei den nachgelagerten Prozessen und der Auswertung haben wir einen großen Vorteil mit Praxedo. Unser Qualitätsmanagement hat so die Daten in einer zentralen Datenbank, aus der sie Berichte ziehen kann – es entstehen so keine Probleme mit der systematischen Ablage.

Mit Ihrer bisherigen Erfahrung: Würden Sie den ROI als positiv beschreiben?

Wir gehen von einem positiven ROI aus. Wir haben natürlich keinen direkten Vergleich zu der Arbeit ohne Praxedo, weil wir die Software ja von Beginn an verwendet haben.

Wie sehen Sie die Zusammenarbeit mit Praxedo in der Zukunft?

Wir möchten natürlich weiterhin mit Praxedo zusammenarbeiten. Bis Ende des Jahres kommen wahrscheinlich weitere Lizenzen hinzu.

Wie würden Sie Praxedo in zwei Worten beschreiben?

Individuell und zuverlässig

Würden Sie Praxedo weiterempfehlen?

Ja ich würde Praxedo weiterempfehlen!

Also, sollen wir loslegen?

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